PHP – Was ist das?

Im Artikel „HTML – Was ist das?“ habe ich ja schon einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten der Erstellung eigener Internet-Auftritte aufgezeigt und dabei auch die Programmiersprache PHP angesprochen. In diesem Artikel werde ich nun etwas genauer auf PHP eingehen.

Bei einfachen Internet-Auftritten genügt oft schon HTML. Wird die Seite aber größer und muss auch immer Informationen jedweder Art aktuell darstellen oder es soll sogar ein Shop realisiert werden, so ist heute fast immer die Sprache PHP im Einsatz. Es gibt zwar noch einige andere, ich beschränke mich hier aber auf PHP.

PHP kommt immer dann zu Einsatz, wenn es unter anderem darum geht auf aktuelle Daten zuzugreifen, wie z. Bsp. Artikelinformationen, und diese anzuzeigen oder auch zu bearbeiten. Die aktuellen Daten werden dabei in der Regel in einer sogenannten Datenbank gehalten. Diese ermöglichen es, riesige Datenmengen unterschiedlichster Art zu verwalten. Die wohl bekannteste im Bereich von Internetauftritten ist MySQL. Dieses Datenbanksystem ist kostenfrei und relativ einfach in der Handhabung und daher wohl auch sehr beliebt.

Mit PHP nun kann man auf diese Datenbank zugreifen, Informationen holen oder auch speichern und die so erhaltenen Daten für die Präsentation auf dem Browser aufbereiten. Wird nun eine Internetseite, die mit PHP erstellt wurde, vom Anwender über den Browser aufgerufen, so wird das PHP Programm ausgeführt, das wiederum die Daten holt, aufbereitet und über einen sogenannten Renderer, der  Bestandteil von PHP selbst ist, zu HTML umgewandelt und an den Browser weitergeleitet.

Das hört sich zwar umständlich an, aber es ermöglicht nahezu unendliche Arten von Internetseiten.

Die Möglichkeiten von PHP gehen natürlich noch weit über Datenzugriffe etc. aus. Sie spielen aber bei der Überlegung, was für eine Art von Seite ich erstellen will, wohl eine der wichtigsten Rollen.

Um nun PHP bzw. MySQL einzusetzen, ist es Voraussetzung, dass der Provider, bei dem ich meinen Internet-Auftritt verwalte, entweder beides schon zur Verfügung stellt oder die Möglichkeit gibt, diese selbst zu installieren. Das ist Abhängig von dem jeweils gekauften Paket des Providers. In der Regel haben alle namhaften Provider diese Systeme bereits installiert und können sofort genutzt werden.

Bevor man nun anfängt, seinen Internetauftritt mit PHP selbst zu realisieren, kann man auch Überlegungen anstellen, ein sogenanntes „CMS (Content Management System)“ zu nutzen. Diese Systeme sind oft kostenfrei und haben eine Menge Vorteile, aber natürlich auch Nachteile. Sie stellen eine Art Baukasten dar, in dem viele Standardelemente für einen professionellen Einsatz schon vorhanden sind und direkt genutzt werden können. Dieser Blog ist auch mit einem solchen CMS erstellt worden, nämlich WordPress.

Im nächsten Artikel werde ich auf solche Systeme eingehen und deren Einsatzgebiete erläutern.

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